Stadtgeschichte

Durch Handel und Handwerk über Jahrhunderte zur größten und bedeutendsten Stadt in der Grafschaft Lippe.

Um 1190 gründet Bernhardt II am Kreuzungspunkte zweier bedeutender Handelswege Lemgo. Durch die günstige Lage profitiert die Stadt vom Marktverkehr, Lemgo entwickelt sich schnell und wird für mehrere Jahrhunderte die größte und bedeutendste Stadt in der Grafschaft Lippe.
Bereits 1265 ist innerhalb der Stadtmauern durch ein derartiges Wachstum der Platz erschöpft. Direkt an die bisherige Stadt angrenzend gründet man mit der Lemgoer Neustadt eine komplett eigenständige neue Stadt.
Das zunehmende Selbstbewusstsein der Stadt manifestiert sich später auch in Lemgos Stadtbefestigungsanlagen. Ab dem 16. Jahrhundert sorgt die Hexenverfolgung auch in Lemgo für ein dunkles Kapitel in der Stadtgeschichte.

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Stadtgründung

Die für viele Jahrhunderte größte und bedeutendste Stadt in der Grafschaft Lippe.

Bernhardt II

Ein Ritter, ein Mönch, ein Fürst und ein Bischof.

Stadtbefestigung

Einst dienten sie nicht nur militärischer Ziele, sondern demonstrierten auf das Selbstbewusstsein und die Leistungskraft einer Stadt.

Stadttore

Sieben Tore in alle vier Himmelsrichtungen und Handelswege.

Der Marktplatz

Der Platz an der Kreuzung der beiden bedeutenden Handelswege.

Stadtrat

Regimentsnottel, Vier-Haufen, Bauerschaften, Gilden.